Universität zu Köln
Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation

Leitung

Carolin Garbe
Sprachheilpädagogin, Referentin bei der Gesellschaft für UK, LUK und Prolog
Besucheradresse
Gronewaldstraße 2a, Gebäude 214a, 50931 Köln
Zweigstelle
Habsburgerring 1, 50674 Köln

Herzlich Willkommen

Unsere neue Beratungsstelle (seit Dez 2020)

Aktueller Ablauf für Beratungstermine

Aufgrund geltender Kontaktbeschränkungen und Hygieneverordnungen bieten wir wie folgt Beratungstermine an:

  • Vor dem ersten Termin bitten wir unbedingt um ein ausführliches Telefonat.
  • Beratungs- und Informationsgespräche finden vermehrt per Videotelefonie statt.
  • Zum Beratungstermin können 1-2 Bezugspersonen mit dem Klienten kommen. 
  • Eine Mund-Nasen-Maske ist verpflichtend zu tragen und ein Abstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Beratungstermine in Schulen, Kindergärten, Werkstätten oder Wohnheimen sind derzeit nicht möglich.

(Stand 14.01.2021)

Unser Angebot

Wir bieten Diagnostik, Beratung und Interventionsplanung für Unterstützte Kommunikation an. Zu uns kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne verständliche Lautsprache sowie deren Angehörige und pädagogisch-therapeutisch tätige Professionelle.

Uns steht eine umfangreiche Ausstattung an UK-Hilfsmitteln zur Verfügung und wir informieren firmenunabhängig über den Einsatz

- körpereigener Kommunikationsformen (Gestik, Mimik, Gebärden, ..)
- nichttechnischer Kommunikationshilfen (z.B. Symbolkarten, -tafeln oder -ordner)
- elektronischer Kommunikationshilfen (von sprechenden Tasten bis hin zu dynamischen Geräten)

Unser Ziel ist eine UK-Versorgung, die dem Entwicklungsstand der betroffenen Person angemessen und an die alltäglichen Rahmenbedingungen angepasst ist - dann ist eine Erweiterung der aktiven Teilhabe und der kommunikativen Kompetenz möglich. Dabei werden alle Beteiligten in die Förderplanung und -umsetzung einbezogen.

Die Unterstützung bei der Beantragung der Kostenübernahme für Kommunikationshilfen (z.B. Erstellen eines Gutachtens für die Krankenkasse) ist Teil des Angebotes. 

Diagnostik und Beratung

UK-Diagnostik und Beratung bedeutet für uns Austausch im professionellen Team, d.h. die Sprachtherapeutin vor Ort, die Heilpädagogin des Kindergartens, die Klassenlehrerin und/oder der Integrationshelfer nehmen gemeinsam mit der Familie am Termin teil. Für erwachsene Klienten bedeutet dies, dass die Eltern, Wohnheim- und Werkstattmitarbeiter und die behandelnden Therapeuten an dem Gespräch teilnehmen. Dies ist verbindliche Voraussetzung für eine Terminvereinbarung. Nur so ist es möglich, einen umfassenden Einblick in die kommunikative Situation des betroffenen Menschen und in die Möglichkeiten und Grenzen der Förderung vor Ort zu erhalten.

Nach einer UK-Hilfsmittelversorgung können bei Bedarf weitere Termine stattfinden, um die konkrete Umsetzung im Alltag zu begleiten.

Ablauf

Angehörige oder professionelle Bezugspersonen können telefonisch oder per E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen. In einem ersten Gespräch werden Fragen und Wünsche aufgenommen sowie erste Informationen gesammelt. Für einen Beratungstermin ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder andere Träger und eine ärztliche Verordnung zwingend erforderlich. Hierbei unterstützen wir Sie mit einem Antragsformular und weiteren Informationen.

Im Diagnostik- und Beratungstermin steht die ganzheitliche Erfassung der kommunikativen Situation im Vordergrund. Dazu wird zunächst die Einschätzung aller Bezugspersonen erfragt und eine motivierende Interaktionssituation mit dem Kind/dem Erwachsenen gesucht. Weiter werden alternative Kommunikationsformen vorgestellt und UK-Hilfsmittel erprobt. Zum Abschluss wird ein Konsens zur Auswahl von Kommunikationshilfen gesucht und ein erster Förderplan beschrieben.

Das Beratungsgespräch wird durch einen Bericht schriftlich zusammengefasst. Werden Kommunikationshilfen beantragt, begleiten wir den Prozess bis zur Auslieferung der Hilfsmittel.

Bei Bedarf können nach einer UK-Hilfsmittelversorgung weitere Termine vereinbart werden, um gemeinsam die Inhalte und Methoden der UK-Intervention in den Alltag zu übertragen.

 

Damit sich das Kind/der Erwachsene bei uns wohl und sicher fühlt, sind ggf. beliebte Gegenstände (Spielzeuge, Bücher, etc.) wichtig. Über bereits vorhandene UK-Hilfsmittel kann eine erste Interaktion entstehen, die motiviert, Neues zu entdecken. Bitte bringen Sie deshalb gerne persönliche Dinge und Hilfsmittel mit.

Unsere Berater

Dr. Tobias Bernasconi
Mareike Krüger
Vera Schreiber