Mehrsprachigkeit wertschätzen und einbeziehen ist Gegenstand von UK-Interventionen und inklusiver Sprachbildung. Neben der systematischen Sprachförderung in der Zielsprache Deutsch sollte demnach auch die Mehrsprachigkeit als Ausgangslage der sprachlich-kommunikativen Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen anerkannt werden. Hier werden konkrete Angebote und Materialien vorgestellt, die speziell für die Kinder und Jugendlichen entwickelt wurden, die dauerhaft oder vorübergehend auf alternative Kommunikationsformen angewiesen sind, um mehr Teilhabe zu erfahren.

Aktuell arbeiten wir daran, Kernvokabularlisten in verschiedenen Sprachen aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen.
Schellen, J. & Lingk, L. (2025). MehrUK-Diagnostik – Ein mehrdimensionaler Ansatz für die Diagnostik mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 14 (3) 141-146.
Lingk, L. (2025). Mehrsprachigkeit und Sprachgebrauch. Deutsch als Zweitsprache in der Unterstützten Kommunikation. Bielefeld: transcript Verlag. (DOI https://doi.org/10.14361/9783839473092 )
Lingk, L. (2022). Unterstützte Kommunikation bei Zwei- und Mehrsprachigkeit. In E. Wilken (Hrsg.), Zwei- und Mehrsprachigkeit bei Kindern mit kognitiven Beeinträchtigungen (S. 125-140). Stuttgart: Kohlhammer.
Lingk, L. & Boenisch, J. (2020). Kommunikative Kompetenz bei Mehrsprachigkeit und komplexer Kommunikationsbeeinträchtigung ermöglichen. Sprache, Stimme, Gehör, 44 (3), 150-155. (DOI doi.org/10.1055/a-1161-1277)